Modulkonfiguration
Finance
Chargeback, MwSt.-Codes, Währung und Buchhaltungs-Integration. Die finanzielle Schicht unter Bestellungen, Reservierungen und Produkten — für konsistente Rechnungsstellung und Export.
Aktualisiert am 18. Mai 2026
Konfiguration · Module · 4.7
Das Finance-Modul steuert, wie Gfacility mit Geld umgeht: welche MwSt.-Sätze gelten, in welcher Währung Sie fakturieren, auf welches Sachkonto oder welche Kostenstelle ein Chargeback gebucht wird. Produkte und Bestellungen erben ihr finanzielles Verhalten von hier — einmal konfigurieren, überall korrekt verarbeitet.
Warum das für das Business wichtig ist
„Catering mit 21 % statt 9 %"
MwSt.-Codes fest pro Kategorie verknüpft → keine Tippfehler mehr auf der Endrechnung.
„Chargeback manuell in Excel"
Finance-Regeln verknüpfen Bestellungen mit einer Kostenstelle — Export direkt ins ERP.
„Multi-Country = drei Systeme"
Multi-Currency + lokale MwSt.-Sätze → ein Gfacility-Tenant über mehrere Länder hinweg.
„Externer Preis unterscheidet sich vom internen"
Preisregeln auf Organisation oder Gruppe — externe Parteien erhalten automatisch andere Tarife.
Die vier Bausteine
Währung
Welche Währungen nutzen Sie, mit wie vielen Nachkommastellen, mit welchem Symbol? EUR ist Standard; ergänzen Sie weitere pro Land.
MwSt.-Codes
Prozentsätze pro Kategorie. Produkte und Services referenzieren sie; wenn sich der Satz ändert, müssen Sie nicht jedes Produkt aktualisieren.
Finance Keys
Sachkonten, Kostenstellen- und Projektcodes. Die Brücke zwischen Gfacility-Daten und Ihrer Buchhaltung.
Finance-Regeln
Bedingung → Ergebnis. „Catering für externe Organisation → andere Kostenstelle + 30 % Aufschlag". Stapelbar (Reihenfolge zählt).
Wie ein Preis entsteht
- 1Produktpreis als Basis — definiert auf dem Produkt (siehe 4.5 Produkte).
- 2Finance-Regeln werden ausgewertet in Reihenfolge — bei Treffer wird Rabatt/Aufschlag angewendet.
- 3MwSt.-Code wird angewendet — aus der Kategorie des Produkts.
- 4Währungsumrechnung, wenn von der Tenant-Währung abweichend (z. B. Organisation in CHF, Tenant in EUR).
- 5Finance Keys werden angehängt — Kostenstelle des Bestellers, Sachkonto des Produkts. Das Ergebnis ist exportierbar.
Welche Entscheidungen treffen Sie?
Welche Währungen und Kurse?
Eine einzige Tenant-Währung ist die Norm; Multi-Currency nur, wenn Sie wirklich international fakturieren.
Kostenstellen-Mapping
Abgeleitet vom Besteller (dessen Abteilung), vom Produkt oder aus der Kombination? Bestimmt, wie viele Regeln Sie brauchen.
Externe Organisationen
Standardregel „externe Org → +X % + andere MwSt." oder pro Kunde verhandelt?
Buchhaltungs-Export
Monatlicher CSV-Batch oder Echtzeit-API? Welche Finance Keys werden auf Ihr Sachkonto gemappt?