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Analyse

Discovery

Bevor Sie konfigurieren, kartieren Sie Ihre Organisation — Stakeholder, Prozesse, Pain Points, Rollen. Dieses Kapitel ist ein Workbook mit Vorlagen für Ihre Workshops.

Aktualisiert am 23. Jan. 2026

Kapitel 3 — Discovery

Bevor Sie irgendetwas konfigurieren, kartieren Sie Ihre Organisation. Nicht als Pflichtübung — sondern weil jede spätere Konfigurationsentscheidung auf einer Business-Entscheidung beruht, die hier getroffen werden muss. Wer ist verantwortlich? Welche Prozesse laufen heute? Wo tut es weh? Wer muss was tun?

Dieses Kapitel ist kein Leitfaden zum Lesen. Es ist ein Workbook: Pro Abschnitt erhalten Sie eine Vorlage, die direkt in Ihre Workshops fließt. Füllen Sie sie mit Ihrem Team aus, und Sie haben die Antworten für den Fragebogen (Kapitel 4) und die Konfiguration (Kapitel 5) parat.

Was liefern Sie?

Am Ende dieses Kapitels haben Sie ein Implementierungs-Briefing von ~10 Seiten mit den folgenden Bestandteilen. Es ist nicht mehr als ein Set ausgefüllter Vorlagen, aber der Unterschied zeigt sich während der Konfiguration.

Stakeholder-Liste & RACI

Wer die Akteure sind, wer entscheidet, wer konsultiert wird, wer informiert wird.

As-Is-Prozesskarten

3–7 Kernprozesse visuell: vom Auslöser bis zum Abschluss. Mit Übergaben und Durchlaufzeiten.

Pain-Point-Liste

Priorisiert, mit Quantifizierung (Häufigkeit × Auswirkung) und Owner.

Servicekatalog

Welche Services Sie erbringen, mit SLA-Erwartungen und einem Owner je Service.

Scope & Priorisierung

Was gehört in Phase 1, was parken Sie für Phase 2 oder später. MoSCoW-Tabelle.

Entscheidungs-Log

Wer hat was, wann, auf welcher Grundlage entschieden.

Die acht Bausteine dieses Kapitels

Empfohlene Reihenfolge

Wie arbeiten Sie dieses Kapitel durch?

  1. 1Stakeholder & Rollen zuerst — ohne die richtigen Personen am Tisch ist jeder weitere Schritt Nacharbeit.
  2. 2As-Is-Prozesse — mit den Menschen dokumentieren, die die Arbeit machen, nicht nur mit dem Management.
  3. 3Pain Points während der Prozess-Interviews einsammeln — nicht separat.
  4. 4RACI & Servicekatalog ergeben sich aus den Prozesskarten.
  5. 5Best Practices als finaler Realitätscheck, nicht als Startpunkt — sonst übernehmen Sie die Probleme anderer.
  6. 6Scope & Priorisierung — entscheiden Sie gemeinsam mit den Stakeholdern, was zuerst kommt.
  7. 7Entscheidungen laufend loggen — nicht erst am Ende. Eine Entscheidung pro Workshop, in einem Log.