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Roadmap-Weiterentwicklung

Eine lebende Roadmap, gespeist aus KPI-Signalen, Geschäftsfragen und Reifegradscores. Kein Schaubild auf Papier – eine Liste mit Richtung, Gewicht und Kadenz.

Aktualisiert am 18. Mai 2026

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Warum das jetzt wichtig ist

Die meisten Implementierungen haben am Ende von Phase 1 eine schöne Roadmap – und dann hört es auf. Drei Monate später erinnert sich niemand mehr an die Prioritäten, und erst zur Vertragsverlängerung taucht wieder etwas auf. Eine lebende Roadmap mit klaren Eingaben verhindert das. Es ist kein Gantt-Diagramm; es ist ein Arbeitsdokument.

Was lieferst du?

Roadmap-Format

Drei Horizonte: Jetzt (0–3 M), Als Nächstes (3–9 M), Später (9–24 M). Items ausgearbeitet, nicht endlos.

Eingabequellen

KPI-Signale, Reifegrad-Lücken, KI-Aufstiege, Nutzeranfragen, Produktupdates.

Priorisierungsmodell

Z. B. WSJF, MoSCoW oder eigener ICE-Score. Eindeutig, nicht „mal sehen".

Kadenz

Wöchentliche Triage neuer Arbeit, quartalsweises Grooming, jährliche Neuausrichtung mit dem Lenkungsausschuss.

Schlüsselfragen

  1. 1Wer ist Product Owner der Roadmap? Eine Person mit explizitem Mandat – kein Gremium.
  2. 2Welche Quellen speisen die Roadmap – Dashboards, Reifegradmodell, KI-Statusbericht, Helpdesk-Anfragen, Gfacility-Produktupdates?
  3. 3Priorisierungsmodell – WSJF (Wert / Aufwand), MoSCoW, ICE (Impact × Confidence × Ease)? Eines wählen und dabei bleiben.
  4. 4Wie groß ist ein Item – alles auf einer Ebene oder Kategorien (Quick Fix / Change / Projekt)? Drei Skalen schaffen Klarheit.
  5. 5Verknüpfung mit Budget – fester Budgetrahmen (z. B. 0,5 FTE Konfiguration + €X Beratung pro Quartal) oder fallweise?
  6. 6Kommunikation – wie machst du die Roadmap für Stakeholder sichtbar, ohne dass sie „ein Versprechen" wird?
  7. 7Nein sagen – wie lehnst du einen Wunsch ab? Mit Argumenten und Alternativen, nicht mit „keine Kapazität".
  8. 8Wirkungsmessung – wenn ein Item geliefert ist, wie misst du, dass es den Ziel-KPI wirklich verbessert hat? Verknüpfung mit Continuous-Improvement-Log.
  9. 9Strategische Items – wann gehst du große Schritte an (neues Modul, Integration, Phase 2)? Wie an den Business-Zyklus anbinden?
  10. 10Jährliche Neuausrichtung – einmal pro Jahr die Roadmap mit Sponsor und Lenkungsausschuss auf Basis von Daten und Geschäftsrichtung radikal überarbeiten.

Vorlage – Lebende Roadmap

Jetzt — 0–3 Monate

  • • KB für IT erweitern (Top-10-Fragen)
  • • No-Show-Erkennung auf Level 3 (ohne Boardroom)
  • • ERP-Export-Skript automatisieren
  • • Adoption im Vertriebsteam steigern (gezielte 1-on-1s)

Als Nächstes — 3–9 Monate

  • • HR-Fragen über Gfacility (neues Modul)
  • • Breiteres Mobile-App-Rollout
  • • Auto-Routing P3 nach Workgroup-Skill-Update neu bewerten
  • • Sodexo-Catering-Integration finalisieren

Später — 9–24 Monate

  • • Vollständiges Asset Management ausrollen
  • • IoT-Sensoren in den 3 größten Gebäuden
  • • KI-Auto-Resolve für Passwort-Resets
  • • Internationale Einführung (Frankreich, Deutschland)

Vorlage – Item-Steckbrief

Feld Wert
TitelNo-Show-Erkennung auf Level 3
QuellsignalKI-Statusbericht Q3: Genauigkeit 91 %, Vertrauen 88 %
Ziel-KPINo-Show-Quote von 12 % → 8 %
ICE-ScoreImpact 8, Confidence 7, Ease 6 → 336
HorizontJetzt
GrößeChange (kein Projekt)
VoraussetzungenBoardroom-Ausnahme, Kommunikationsvorlage
OwnerFM Lead + Konfigurator
WirkungsmessungNo-Show-Quote nach 4 und 8 Wochen vergleichen